Nachhaltigkeit

Aussagen zur Nachhaltigkeit

Erklärungen und Fakten, die zeigen, warum es sich bei der Nutzung der bei der Plantagenbewirtschaftung regelmäßig anfallenden Ölpalmen Stämme um einen ökologischen und nachhaltigen Prozess handelt.

  • Die Ernteerträge von Ölpalmenplantagen gehen nach ca. 25 Jahren deutlich zurück. Dann werden die Plantagen gerodet und nachgepflanzt. In Asien fallen jährlich etwa 80 bis 100 Millionen Ölpalmenstämme (ca. 100 - 120 Millionen m3) bei der Wiederanpflanzung von "unproduktiven" Plantagen an.
  • Als übliche Praxis werden diese Stämme in den Plantagen der Verrottung überlassen, nur geringe Mengen werden für höherwertige Produkte und Energiegewinnung verwendet. In einigen Fällen werden die Stämme sogar (illegal) verbrannt, was große Rauchentwicklungen mit den damit verbundenen Beeinträchtigungen für Mensch und Umwelt verursacht.
  • Dies alles führt zu berechneten Emissionen von etwa 50 - 70 Millionen Tonnen CO2 und einer signifikanten Menge an anderen Treibhausgasemissionen.
  • Derzeit kann die Holznachfrage in Asien nicht nachhaltig aus vorhandenen Ressourcen bedient werden, so dass eine Nutzung der vorhandenen Ölpalmen wesentlich zur erforderlichen Holzversorgung beitragen und damit den Druck auf Naturwälder reduzieren kann.
  • Zum Bewahren der Fruchtbarkeit und der Bodenstruktur sollte nicht alle Biomasse aus der Plantage entnommen werden; genaue Untersuchungen zu diesem Thema stehen noch an.
  • Die Herstellung von Holzprodukten, auch aus Ölpalmen, gilt aufgrund des relativ geringen Energiebedarfs als umweltfreundlich. Ein Teil dieses Bedarfes kann zudem durch die Verwendung von Produktionsrückständen gedeckt werden.
  • Die CO2-Emissionen aus der Herstellung von Massivholzprodukten sind damit deutlich geringer als bei anderen Verwertungsmöglichkeiten (incl. Nichtverwertung/ Verrottung). Darüber hinaus kann die energetische Verwertung von Holzprodukten nach Produktlebensende die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern.
  • Erste Analysen haben vergleichbare Vorteile bei Produkten aus Ölpalmen und "traditionellen" Holzarten gezeigt. So bietet die Verwertung der ohnehin als Reststoffe vorhandenen Öl-Palmenstämmen in Holzprodukten und zur Energiegewinnung ein großes Potenzial für eine Verringerung der CO2-Emissionen. Dies gilt umso mehr, wenn optimierte Prozesstechnologien entwickelt worden sind. Bei Betrachtung der Kosten für die Produktherstellung und dem damit verbundenen CO2-Reduktions-Potential zeigt sich, dass sich mit relativ geringen ökonomischen Aufwendungen eine vergleichsweise hohe Reduktion von CO2-Emissionen erzielen lässt. Neben den verringerten Treibhausgasemissionen sind die generellen Ökobilanzen sehr positiv.
  • Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die gesamtwirtschaftlichen und ökologischen Effekte und Potentiale der Verwertung der Reststoffe aus der Plantagenbewirtschaftung für die Herstellung von Holzprodukten und die Gewinnung von Energie überaus positiv sind.

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